Terminänderung!

24 Mai

Die Filme ERDE und MUTTER müssen aus organisatorischen Gründen getauscht werden. So wird ERDE am 12. Juni um 18:00 und MUTTER am 03. Juli um 18:00 in der oberen Mensa (Haus 12) der Universität Potsdam am Neuen Palais gezeigt.

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Flyer

24 Apr

Die Flyer sind da!


Flyer Filmreihe

Filmreihe: Sowjetische Avantgarde der Zwanziger Jahre

15 Feb

Ab dem Sommersemester 2012 wird es eine Filmreihe zur Sowjetischen Avantgarde geben, die im Rahmen eines studentischen Projekts in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavistik der Universität Potsdam veranstaltet wird. Diese Reihe umfasst insgesamt sechs Filme, die im Zeitraum von 1924 – 1931 entstanden sind. Die Filmvorführungen werden von Referenten kurz eingeleitet.

Folgende Filme werden gezeigt:
 Der Regisseur Jakow Protazanow lässt in AELITA die menschliche Welt erstmals in Kontakt mit einer außerirdischen Welt treten – den Bewohnern des Planeten Mars. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Ingenieur Los, der in einer Raumkapsel zum Mars fliegt. Dort trifft er auf die hierarchisch gegliederte Gesellschaft der Marsbewohner und deren Königin Aelita. Los und seine Mannschaft, die aus dem Hobbydetektiv Krawtzow und dem sympathischen Rotarmisten Gusew besteht -ermutigen Aelita und ihre Gefolgschaft zur Auflehnung gegen den despotischen Herrscher Tuskub. Hier wird die Utopie – als eine fiktive Gesellschaftsform in eine eben solche situiert und erprobt. AELITA gilt als der erste russische Science Fiction Film.

AELITA (1924) / R: Jakow Protasanow / P: Meshrabpom-Rus

Einführung: Prof. Dr. Norbert Franz / Universität Potsdam

08. Mai 2012, 18:00
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1a
14467 Potsdam

Eintritt: 8 €, Studenten: 3 €

Dieser Film wagt einen weiteren Blick in die Geschichte. Besonders interessant ist, dass er nicht russische oder frühsowjetische Begebenheiten thematisiert sondern sich mit der Pariser Commune von 1871 beschäftigt, die im Deutsch-Französischen Krieg den ersten Versuch einer sozialistisch organisierten Gesellschaft darstellt. Der Aufstand der Commune und deren Zerschlagung bilden die Rahmenhandlung des Films. DAS NEUE BABYLON ist eine Kollektivarbeit unter der Leitung der Regisseure Leonid Trauberg und Grigori Kosinzew, die als Begründer der Fabrik des Exzentrischen Schauspielers (FEKS) insbesondere karnevalistische Elemente einbringen.

DAS NEUE BABYLON (1929) / R: Leonid Trauberg, Grigori Kosinzew / P: Sovkino

Einführung: Prof. Dr. Sabine Hänsgen, Humboldt-Universität zu Berlin

22. Mai 2012, 18:00
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais, Obere Mensa, Haus 12

Eintritt frei

Der ukrainische Regisseur Alexander Dowschenko lässt in ERDE den Blick auf ein ukrainisches Dorf schweifen. Es ist der Beginn der Kollektivierungs- und Mechanisierungsprozesse in der Landwirtschaft. Im Mittelpunkt des Films steht ein Traktor, der mit seiner Ankunft das Dorf zunächst in zwei ungleiche Lager zu spalten droht. Von vielen Bewohnern bejubelt, stößt die neue Technik bei anderen auf rigorose Ablehnung. Es ist hier die Agrarrevolution, die die völlige Umstrukturierung der alten Prozesse fordert und gleichzeitig den Versuch einer Überwindung der alten Verhältnisse unternimmt. Dowschenko beschreibt in poetisch-lyrischen Bildern die Geschehnisse und versucht den Menschen im Raum der ihn umgebenden Natur zu positionieren. ERDE ist der dritte Teil seiner Ukraine Trilogie.

ERDE (1930) / R: Alexander Dowschenko / P: VUFKU

Einführung: Dr. Hans-Joachim Schlegel / Berlin

12. Juni 2012, 18:00
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais, Obere Mensa, Haus 12

Eintritt frei

Anlässlich des 10. Jahrestages der Revolution wird der Film OKTOBER unter der Leitung von Sergei Eisenstein produziert. Im Film werden die historischen Ereignisse beginnend im Februar bis Oktober 1917 akribisch nacherzählt. Die revolutionäre Masse nimmt hier einen zentralen Stellenwert ein, jedoch werden erstmals einzelne historische Persönlichkeiten explizit hervorgehoben. Allen voran Revolutionsführer Lenin, dessen Zitat bereits zu Beginn den Film einleitet.

OKTOBER (1928) / R: Sergei Eisenstein / P: Sovkino

Einführung: Natascha Drubek-Meyer, Universität Regensburg

26. Juni 2012, 18:00
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais, Obere Mensa, Haus 12

Eintritt frei

Situiert in einer Petersburger Arbeiterfamilie kommt es während der Revolution von 1905 zu Streitigkeiten innerhalb der Familie. Der Sohn Pawel, der sich einer revolutionären Gruppe anschließt, begehrt gegen seinen reaktionären Vater auf und wird verhaftet. Seine Mutter, anfangs noch unpolitisch in ihren Handlungen und ausschließlich um ihren Sohn besorgt, schließt sich im Verlauf des Films ebenfalls dieser Gruppe an. In eindrucksvollen Bildern werden in MUTTER die Auseinandersetzungen zwischen Oppositionellen und Reaktionären geschildert. Der Untergang des Status Quo im Zarenreich scheint besiegelt im Schlussbild: die Mutter blickt festen Willens und mit roter Fahne in der Hand auf die herannahenden Truppen. Dem Regisseur Wsewolod Pudowkin gelang mit dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Maxim Gorki ein Werk, das bis heute zu den wichtigsten Filmen der Avantgarde zählt.

MUTTER (1926) /R: Wsewolod Pudowkin / P: Meshrabpom-Rus

Einführung: Elena Averkina, M.A. / Universität Potsdam

03. Juli 2012, 18:00
Universität Potsdam
Campus Am Neuen Palais, Obere Mensa, Haus 12

Eintritt frei

In Hochgeschwindigkeit soll die Sowjetunion industrialisiert werden. Der Nutzen der Elektrifizierung soll dem Volk mittels filmischer Bilder erklärt werden. Kuleschow kombiniert dokumentarische Aufnahmen, Spielszenen und Animationen in kreativer Weise und setzt mit VIERZIG HERZEN Maßstäbe für den sogenannten Kulturfilm.

VIERZIG HERZEN (1931)/ R: Lew Kuleschow / P: Meschrabpom

Einführung: Günter Agde / CineGraph Babelsberg

10. Juli 2012, 18:00
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1a
14467 Potsdam

Eintritt: 8 €, Studenten: 3 €